Maria-Ward-Schülerinnen auf Expedition in den Mikrokosmos

Während andere den Samstagmorgen noch entspannt angingen, begaben sich einige physikbegeisterte Schülerinnen der Maria-Ward-Schule gemeinsam mit ihrem Physiklehrer, Herrn Kytlic, auf eine Reise in eine völlig andere Dimension.

Im Rahmen der Vorlesungsreihe „Physik am Samstag“ an der Universität Würzburg tauchten sie unter dem Titel „Die Welt im Licht der Elektronen“ tief in den Mikrokosmos ein. Dr. Martin Kamp und Stefan Diller führten das Publikum durch eine Welt, die dem bloßen Auge normalerweise verborgen bleibt.

Wenn die Biene zum Monster wird

Dank modernster Elektronenmikroskope verwandelten sich vertraute Alltagsobjekte in bizarre Landschaften:

  • Eine gewöhnliche Honigbiene wirkte plötzlich wie eine Kreatur aus einem Science-Fiction-Film.
  • Filigrane Blütenstrukturen entpuppten sich als komplexe, geometrische Kunstwerke.
  • Selbst ein einfaches Hühnerei wurde bei der „Eggspedition“ zur Kraterlandschaft aus Membranen und Querbrüchen (siehe Bild).

Blick hinter die Kulissen: Wo Technik auf Magie trifft

Besonders beeindruckend war die anschließende Laborführung. Zwischen Kabelsalat und hochkomplexen Steuerungspulten konnten die Schülerinnen einen Blick auf die Geräte werfen, die das Unmögliche möglich machen: Atome sichtbar zu machen. Die Frage „Woher kommt eigentlich die Farbe in den Bildern?“ wurde dabei ebenso geklärt wie die Funktionsweise dieser „Elektronen-Augen“.

Ein herzliches Dankeschön an die Uni Würzburg für diesen faszinierenden Einblick – Physik zum Anfassen (und Staunen)!

Text und Fotos: M. Kytlic