Die Brückenkonstruktion von Leonardo da Vinci besteht aus Hölzern, die ganz ohne Nägel, Seile oder Schrauben miteinander zusammengesetzt werden. Schritt für Schritt entsteht so ein stabiles Bauwerk, welches nicht nur handwerklich, sondern auch optisch beeindruckt. Besonders faszinierend war, dass wir Schülerinnen dabei beobachten konnten, wie aus einzelnen, unscheinbaren Brettern eine tragfähige Brücke wird.
Das physikalische Prinzip dahinter ist das Zusammenspiel zwischen Reibung in Verbindung mit Druck auf die einzelnen Teile. Die Leisten stützen sich gegenseitig, drücken sich fest aneinander und werden dadurch immer stabiler.
Ein besonders spannender Moment war für uns der Versuch, vorsichtig über die Brücke zu laufen. Dabei merkten wir Kinder sofort, wie stark und belastbar die Konstruktion sein kann, obwohl sie so einfach gebaut ist.
Genauso beeindruckend ist es, dass die Brücke sich ganz leicht wieder auseinandernehmen lässt: Mit wenigen Handgriffen kann sie gelöst und neu aufgebaut werden.
So zeigt die Leonardo-Brücke auf anschauliche Weise, wie cleveres und kreatives Bauen funktioniert und auch noch Spaß machen kann!
Text: 5 a/b/c, S. Kreußer Fotos: S. Kreußer
