Schultheater im Zeichen des Singvogels

Die Theater-AG und der Schulchor brachten am 23. und 24. April das Musical „Die chinesische Nachtigall“ von Andreas Schmittberger auf die Schulbühne. In diesem Schuljahr und unter der Leitung von Corinna Weisenberger (Musik) und Alexander Axmann (Schauspiel) sangen und spielten insgesamt 24 Schülerinnen von der 5. bis zur 10. Klasse an zwei Abenden vor einem großen und begeisterten Publikum.

Die zugrunde liegende Geschichte ist schon mehr als 180 Jahre alt und stammt vom dänischen Autoren Hans Christian Andersen. Sie erzählt von einer Nachtigall, die mit ihrem Gesang die Herzen der Menschen erwärmen kann und der Kaiserin von China, die diesen Vogel deshalb für sich allein haben will. Es taucht die Kaiserin von Japan auf mit einer mechanischen Nachtigall im Gepäck. Ob die künstliche genauso gut singt wie die echte? Darüber entbrennt ein Streit, dessen Ausgang der Kaiserin von China beinahe das Leben kostet. Doch am Ende erkennt sie, dass die echte Nachtigall, also die Natur, nicht ersetzbar ist, wodurch alles nochmal gut geht. Das ist vielleicht ein Fingerzeig zur Situation auf der Welt heute, und wir hoffen, dass die gleiche Erkenntnis sich rechtzeitig bei allen wiederfindet.

Trotz der vielen Monate war die Probenzeit kurz und die Generalprobe präsentierte sich noch recht wackelig. Doch das Endergebnis gefiel uns und dem Publikum sehr – und besser so, als andersherum! So schön, wie es war, wurde das Projekt erst durch die Unterstützung vieler weiterer Menschen, davon seien genannt alle Zuschauenden (Applaus und Freude), Frau Wackerbauer (Klavier), Herr Jünemann (Percussion, Audiotechnik), Herr Trommler (Gitarre, Komposition), Frau Trommler (Querflöte), Jay und Evelyn (Licht und Ton) sowie Herrn Kutzner und Amelie (Filmaufnahme und -schnitt), die dem Projekt viele Stunden ihrer Zeit gestiftet haben. Vielen Dank dafür!

Text: A. Axmann, Fotos: M. Gehr, A. Axmann