Vom leeren Beet zur grünen Kräuteroase

An einem warmen Frühlingsmorgen standen wir als EG-Gruppe der 10 b im Schulgarten und schauten auf das leere Hochbeet. Im Unterricht Ernährung und Gesundheit bei Frau Kreußer sollten wir es gemeinsam mit verschiedenen Kräutern bepflanzen. Ich war ehrlich gesagt zuerst nicht besonders begeistert, Gartenarbeit klang für mich eher nach Dreck unter den Fingernägeln als nach Spaß. Doch als wir dann mit der Arbeit begannen, änderte sich meine Stimmung langsam. Zusammen mit meinen Freundinnen lockerte ich die Erde auf und wir überlegten, welche Pflanzen wohin kommen sollten. Unsere Lehrerin erklärte uns, dass manche Kräuter mehr Sonne brauchen als andere oder mehr Wasser beim Gießen etc. Plötzlich fühlte sich das Ganze gar nicht mehr wie normale Schule an. Beim Einpflanzen mussten wir vorsichtig sein, damit die Wurzeln nicht beschädigt werden. Ich erinnere mich noch, wie ich den Basilikum in die Erde gesetzt habe und wir ihn danach vorsichtig gegossen haben. Ich hätte nicht gedacht, dass mir so eine praktische Aufgabe so viel Spaß macht und sich Dreck unter den Fingernägeln ganz toll anfühlen kann. Dieses Erlebnis hat mir gezeigt, dass Lernen auch außerhalb des Klassenzimmers richtig interessant sein kann.

Text: 10 b IIIb und S. Kreußer Foto: M. Heikenroth (10 b)