Maria Ward Schule Würzburg

„Schulen gibt’s in großer Zahl, Maria Ward – die erste Wahl!“ Selbstbewusst empfängt die Klasse 7a Bischof Dr. Franz Jung. In Reimform erklären die Schülerinnen, was an ihrer Schule besonders toll ist, von der digitalen Ausstattung über die Bücherei und die Mensa bis zur Offenen Ganztagsschule. „Wir sitzen kirchlich an der Quelle: Mediationsraum und Kapelle“, erfährt der Gast. Bei seinem Besuch in der Maria-Ward-Schule Würzburg erhielt Bischof Jung Einblick in den Schulalltag und diskutierte mit den Schülerinnen der Klasse 10a über Themen von Berufswahl bis Zölibat. In einem nicht öffentlichen Teil sprach er zudem mit der Fachschaft Religion sowie Vertretern des Elternbeirats, des Freundeskreises, des Schulträgers und der Schulleitung.

Vor dem Rundgang versammeln sich alle in der Pausenhalle. Rund 390 Schülerinnen in 15 Klassen zählt die Schule. Schulleiterin Birgit Thum-Feige begrüßt den Bischof und Religionslehrerin Cornelia Sohn stimmt die Schülerinnen mit einem Impuls zum Mitmachen über die fünf Sinne auf den Tag ein. Beim Morgenlob trägt Oberstudienrat Achim Wenzel das Evangelium vom blinden Bartimäus vor, der von Jesus geheilt wird. Es gebe im Leben viele Arten von Blindheit, sagt Bischof Jung zu den Schülerinnen. „Es ist eine große Herausforderung, zu sehen, was im Leben der nächste Schritt ist. Wer nicht weiterweiß, bleibt wie Bartimäus am Wegrand sitzen.“ Er ermutigt die Schülerinnen, sich wie Bartimäus einen Menschen zu suchen, der wirklich zuhöre und mit dem man sich besprechen könne, um das Leben neu in die Hand zu nehmen. „Bitten wir den Herrn darum, die Welt neu sehen zu lernen.“

Geführt von den Schülersprecherinnen Melina Roscher (8c), Ella Krafft und Mia-Maria Keßler (beide 10a), erkundet der Bischof dann das Schulhaus. Ein erster Höhepunkt ist die Bibliothek mit ihren verwinkelten Gängen und Treppen, viel Holz und gemütlichen Sitzgelegenheiten. Rund 10.000 Bücher können hier ausgeliehen werden. Es sei viel Arbeit, den Bestand aktuell zu halten, erklärt Mia-Maria: „Was wird noch gelesen? Wie sieht das Buch aus? Kann man es noch verleihen?“ Auf einem Sondertisch sind Bücher zu Maria Ward zusammengestellt. „Es ist wichtig, etwas über ihre Lebensgeschichte zu wissen und wie sie sich für Schulen eingesetzt hat. Ohne sie wären wir jetzt nicht hier“, sagt Melina. Bischof Jung bleibt immer wieder stehen und zieht ein Buch heraus, um es anzulesen. Vor dem Regal mit den Comic-Büchern verrät er, dass er die kompletten „Asterix“-Ausgaben besitze.

Auf dem Weg zum nächsten Klassenzimmer bleibt der Bischof spontan vor einer Wand stehen, an der Bilder von Chamäleons aufgehängt sind. „Schön!“ ruft er und geht ganz nahe heran, um die Maltechnik genauer zu betrachten. Beeindruckend ist in einem anderen Gang ein Wandbild von Maria Ward. Da, wo der Mund sein sollte, wirkt die Farbe wie abgeplatzt. Das sei ein Zeichen für die Ideologie der Nationalsozialisten, dass alles Kirchliche zum Schweigen gebracht werden müsse, erfährt Bischof Jung. Spontan zückt er sein Handy für ein Foto – und wird von Verbindungslehrer Andreas Lösche gerüffelt: „Wir haben eine strenge Handy-Politik. Beim Betreten der Schule wird das Handy weggepackt.“ Aber einmal, so der einstimmige Beschluss, könne man es durchgehen lassen.

Langsam wird die Zeit knapp. Im Schnelldurchlauf geht es in den Chemiesaal, wo es streng nach Essig riecht, in den Meditationsraum mit vielen großen Kissen auf dem Boden und in die Offene Ganztagesschule (OGTS). „Jetzt kommt das zweite Highlight“, kündigen die Schülersprecherinnen an. Die Schulkapelle ist ein langgezogener Raum mit Holzboden und grünen Wänden. „Die Form erinnert an die Arche Noah, und die Farbe Grün steht für Hoffnung“, sagt Mia-Maria. Für den Umbau der Kapelle habe es einen Wettbewerb gegeben, und die Schülerinnen konnten mit abstimmen, erklärt Ella.

Drinnen wartet bereits die 10a auf das Gespräch mit dem Bischof. Was ihn zu seiner Berufswahl motiviert habe, will eine Schülerin wissen. Er komme aus einer katholischen Familie und habe die „klassische“ katholische Laufbahn vom Messdiener bis zum Jugendleiter absolviert, antwortet der Bischof. Doch bei der Frage, was er studieren solle, habe er zunächst eher an Pharmazie oder Geschichte gedacht. Sein Heimatpfarrer habe ihm dann zur Theologie geraten. Er habe in München versuchsweise das Studium begonnen, „und es hat mir sehr gut gefallen“, erzählt der Bischof. Ob er es bereue, nicht geheiratet zu haben? „Nein“ sagt der Bischof und erklärt, dass jedes Studienjahr mit der Priesterweihe begonnen habe. Angesichts derer, die geweiht wurden, sei immer erneut die Frage aufgekommen: „Ist das der Weg, den du gehen willst?“ Er habe es als eine gute und intensive Zeit der Vorbereitung empfunden.

Im weiteren Gespräch erfahren die Schülerinnen, dass der Bischof gerne liest, derzeit vor allem den Schriftsteller Joseph Roth, und im Urlaub immer den Zeichenblock dabei hat. Auf die steigende Zahl der Kirchenaustritte angesprochen, erklärt Bischof Jung, dass diese viele Ursachen hätten. Zum einen hätten viele Menschen keine Bindung mehr an die Kirche. Aber es gebe auch „hausgemachte“ Probleme wie den Missbrauch. „Das war für viele Menschen eine große Enttäuschung.“ Im Bistum Würzburg werde jeder Vorfall an die Staatsanwaltschaft gemeldet, man habe eine Unabhängige Aufarbeitungskommission gebildet und eine Studie gestartet, welche die historischen Aspekte untersucht. Zum Frauendiakonat erklärt der Bischof, dass das eine Frage der Sakramententheologie sei: „Was heißt es, dass Gott sich in einem Mann offenbart hat?“ Er sehe mit Spannung auf die Entwicklungen der kommenden Jahre.

Eine der letzten Fragen lautet: „Glauben Sie an Himmel und Hölle?“ Er glaube, dass jeder Mensch Verantwortung für das trage, was er im Leben tue, antwortet Bischof Jung. „Das meiste Böse passiert, weil jemand etwas Gutes unterlässt. Wir sehen jeden Abend im Fernsehen, was passiert, wenn Menschen einander die Hölle bereiten.“ Den Schülerinnen gibt er mit: „Das Gelingen eines Lebens vor Gott entscheidet sich heute.“

Text: Kerstin Schmeiser-Weiß (Pressestelle Bistum Würzburg)  Fotos: Andreas Lösche

 

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Viel Spaß hatten auch dieses Jahr wieder die Schülerinnen der 6. Klassen bei der Veranstaltung „Salut tout le monde.“ Mit viel Musik und spannenden Spielen durften sie mit Annaëlle Lebayon aus Caen eine Stunde „Französisch schnuppern“. C. Rudloff

In der Maria-Ward-Woche 2024 bereiteten die Schülerinnen der 8 c III b und ein Teil der Schülerinnen aus der 7 a gemeinsam einen Geburtstagskuchen für Mary Ward zu.

Am Mittwoch buken die Mädchen der 8. Klasse den Panettone und am Donnerstag konnten die Mädchen aus der 7. Klasse den ausgekühlten Panettone füllen und verzieren.

Die Idee hinter diesem Kuchen war „Mary Ward - Mädchen aus England“ und die erste Pilgerreise nach Rom. Der Panettone stellt Italien/ Rom dar und die Füllung mit Clotted Cream den Bezug zu England.

Den süßen Geschmack von Trockenfrüchten im Hefeteig verfeinerte eine leichte Säure aus Johannisbeergelee.

Der Kuchentopper ist ein Scherenschnitt der pilgernden Mary mit unserem Jahresmotto „Tue Gutes und tue es gut“.

Bilder und Text P. Kratz

Maria Ward Kuchen 2

Die Aufgabenstellung unserer Umfrage lautete:

 „Liebe Mädels, wir Erwachsenen meinen oft zu wissen, was für euch Kinder und Jugendliche wichtig ist, was euch beschäftigt. Doch IHR wisst es am besten!

Bitte schreibe auf, was DU dir vom Leben erhoffst (jetzt oder für die Zukunft, für dich oder die ganze Welt) und welche Unterstützung DU dir wünschen würdest (Eltern, Schule, Politik….).“

…und über 200 Schülerinnen haben teilgenommen! DANKE!

 Angeregt wurde unser Projekt durch den 70-jährigen Jubiläumskongress der „Katholischen Elternschaft“, der unter dem Motto „…damit du Hoffnung hast!“ in Würzburg im März 2024 stattgefunden hat.

 Unsere Schülersprecherinnen Ella, Mia und Melina haben die Fülle eurer Hoffnungen und Wünsche nach Themen sortiert und sie in einem kurzen Video für den Kongress zusammengefasst. Ein Blick auf eure formulierten Hoffnungen und Wünsche, ausgestellt zwischen unserer Schulbibliothek und dem Lehrerzimmer, lohnt sich!

 Ebenfalls berührend sind die Collagen aus den Klassen 5 bis 10, die im Rahmen des Religion-Unterrichts entstanden sind. Eine Auswahl der Kunstwerke wird im Foyer präsentiert.

 M. Gehr

Hoffnung und Wünsche 1Hoffnung und Wünsche 2

Vom 17.05.-19.05.2024 verbrachten die Schülerinnen der Klasse 7 b drei spannende Tage auf Burg Rothenfels. Ein bisschen gruselig fanden es anfangs schon einige Mädchen in den alten Gemäuern mit den knarzenden Holzböden und geheimnisvollen Klopfstreichen, doch die tollen großen Zimmer und die Nachtwächterin auf dem Gang sorgten bald dafür, dass sich alle wohlfühlten und (mehr oder weniger) gut schlafen konnten. Nach der Burgrallye besuchten wir eine Herde sehr süße Alpakas, die die Schülerinnen zwar füttern und ausmisten durften – aber leider nicht spazieren führen. (Schade!!) Beim Pfeil- und Bogenschießen hatten alle Spaß (auch wenn es leider ziemlich kalt war) und einige Naturtalente trafen sogar mitten ins Schwarze. (Bravo!!) Mit Spannung erwarteten wir am Nachmittag den Falkner, der uns alle mit seinen unterschiedlichen Greifvögeln begeisterte. Einige Glückliche durften sogar einen Falken oder eine Eule auf der Hand halten. Vor der Heimfahrt am Freitag amüsierten wir uns noch bei Teamspielen, bei denen man sich teilweise ganz schön konzentrieren musste! („Tut was ich sage und sagt das Gegenteil von dem was ich sage“ ;). Schön war es auf der Burg mit euch! Herzlichen Dank an Frau Witlif für ihre Begleitung. C. RudloffRothenfels 7b 1Rothenfels 7b 2Rothenfels 7b 3

….und einem Auftritt unserer rockigen Schulband!

Zu den Bio-Weißwürstchen, frischen Brezn und dem Obatzten gab es ein buntes Programm. Im Einsatz waren vor allem Mädels der 5. Klassen mit ihrer Bläserklasse 5 b unter der Leitung von Markus Rothermel und einem Bayerischen Tanz, den sie im Sportunterricht mit Corinna Weisenberger einstudiert hatten. Im schicken Dirndl spielten die Musikantinnen der Bläserklasse 6 b auf.

Überraschungsgast war in diesem Jahr unsere ehemalige OGTS-Kraft Ulli Trommler mit ihrer irischen Band.

Ein DANKESCHÖN für die wunderbare Musik und den Tanz! Es war erneut ein stimmungsvolles kleines Fest, bei dem auch wieder ehemalige Schülerinnen und Lehrkräfte vorbeigeschaut haben. M. Gehr

Weißwurst 2024 1Weißwurst 2024 3

….beim Einstieg in das Thema „Flächeninhalt und Umfang“ in Klasse 5 an Hand des eigenen „Fußabdrucks“. Die Mädels wussten nur, dass sie für die Stunde ihre Lieblingssocken anziehen sollten ; )

M. Gehr

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Maria-Ward-Schülerinnen erschließen sich spielerisch sozialpädagogische Berufe

 

„Herzwerker“ nennt sich eine Kampagne des Ministeriums für Arbeit und Soziales, das Schülerinnen und Schülern in Bayern im Zuge der Berufsorientierung sozialpädagogische Ausbildungsrichtung näherbringen möchte. Im Rahmen eines einwöchigen Workshops hatten nun einige Achtklässlerinnen der Maria-Ward-Schule Gelegenheit, sich unter der Leitung der Theaterpädagogin Evelyn Hornberg und im Austausch mit Experten mit den verschiedenen pädagogischen Berufen auseinander zu setzen. Am Ende der Woche stand im Rahmen einer Live-Talkshow die Präsentation der Ergebnisse.

Dabei setzten die Schülerinnen Erfahrungsberichte der interviewten Experten szenisch um und erfuhren so spielerisch den Alltag in diesen Berufen vom Heilerziehungspfleger bis zur Kindergärtnerin. So erarbeiteten sie sich die Erkenntnis, dass das weite Feld der sozialen Berufe eben weit anspruchsvoller ist als nur „den ganzen Tag mit Kindern Lieder singen“, wie es Evelyn Hornberg ausdrückte.

Heilerziehungspfleger Steffen Gärtner etwa berichtete von seiner Arbeit mit behinderten Menschen, denen er bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben hilft, die für Nichtbehinderte keinerlei Hürde darstellten. Durch die gespielten Szenen der Schülerinnen, wie etwa beim Essen in der Gruppe, wurden diese Hürden für das Publikum erlebbar. Miro Nieselt und Martin Dorn gaben Einblicke in ihre Arbeit mit schwer erziehbaren Jugendlichen bei der evangelischen Jugendhilfe Würzburg. „Das Gefühl, tatsächlich etwas verändern zu können“, sei ihre Motivation. „Laberflash“ und „Vegane Schokolade“ hießen die Szenen, die Einblicke in diese therapeutische Arbeit verschafften.

Unter anderem an Mittel- und Förderschule sind Isabell Gräf und Simon Orth unterwegs und geben dort Kurse zu Tanz, Kunst und Theater für die Inklusive Akademie Würzburg. Dabei fördern sie unerkannte Begabungen der Kinder und geben so Selbstbewusstsein. So fand beispielweise in einer Szene der Schülerinnen ein ukrainisches Mädchen sein künstlerisches Talent heraus. Anna Stolzenberger und Lena Bauer vom „Haus für Kinder“ der Diakonie Würzburg erläuterten die Fähigkeiten, die man für soziale Berufe mitbringen müsse: Vor allem Teamfähigkeit, Kommunikation, Einfühlungsvermögen und die Offenheit, mit den Kindern und Jugendlichen Beziehungen eingehen zu können, seien gefragt. Die Maria-Ward-Schülerinnen jedenfalls zeigten sich äußerst interessiert. Sicherlich werden einige von ihnen einen sozialen Berufsweg einschlagen.

Text: Andreas Lösche  Fotos: Martin Kytlic

Herzwerker 1Herzwerker 3

Zur prachtvollen Kirschblüte hat das Wahlfach KUNST im Hofgarten der Residenz stattgefunden.

Nach einer kurzen Einführung in die Aquarell-Technik haben sich die Kunst-Mädels der Klassen 5 bis 8 einen schönen Platz unter den Bäumen gesucht und mit Wasserfarben und viel Wasser das rosafarbene Blütenmeer in Aquarellen festgehalten. M. Gehr

Kirschblüten Hofgarten 1

Kurz vor den Ferien begeisterte die Schulspielgruppe der Maria-Ward-Schule ihr Publikum mit einer beeindruckenden Aufführung des Kinderbuchklassikers "Die kleine Hexe" von Ottfried Preußler. Die Darstellerinnen brachten das beliebte Märchen mit viel Leidenschaft und Talent auf die Bühne und schufen einen unvergesslichen Abend für alle Anwesenden.

"Die kleine Hexe" erzählt die Geschichte der erst 127 Jahre alten kleinen Hexe (Mathilda Keßler), die in der Hexenwelt als zu jung und unerfahren gilt. Trotzdem träumt sie davon, mit den großen Hexen in der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg zu tanzen. Eines Tages springt sie auf ihren Besen und vergnügt sich auf dem Brocken. Doch dann passiert es: Sie wird erwischt! Zur Strafe muss sie Zaubersprüche auswendig lernen und versprechen, eine gute Hexe zu werden. Aber wie soll sie das nur schaffen?
Zum Glück hat sie den Raben Abraxas (Amelie Kutzner) an ihrer Seite. Gemeinsam mit ihm betrachtet sie das letzte Jahr. Dabei halten sie einen Rückblick und zeigen, wie die kleine Hexe Gutes tut. Zunächst erinnern sie sich an den Krämer Pfefferkorn (Anisa Alassani), um dann die Geschichte der Holzweiber (Celia Steger, Olivia Maria Engelhadt, Rebecca Böhm) aufzuzeigen, die vom bösen Revierförster (Carla Lauter) am Holzsammeln gehindert werden. Die Geschichte um das kleine Blumenmädchen (Amy Beck) gefällt dem Raben besonders gut, denn alle, sogar der billige Jakob (Leonie Vogel), haben Papierblumen bekommen. Wobei die Geschichte vom Maronimann (Zoe Radmacher) dem in Nichts nachsteht. Fritz (Hanna Werner) und Sepp (Amelie Polyakova) bekommen eine gehörige Pracht Prügel, weil sie Ursel (Lia-Marie Mancik) und Simon (Sarra Bouslimi) ärgern, aber nicht von der kleinen Hexe, sondern vom Schneemann (Hedi Neuhöfer)! Am Ende gelingt es ihr auch, den Ochsen Korbinian (Lilienne Vogel) für die tierlieben Kinder Thomas (Romy Englerth) und Vroni (Fabienne Hoh) zu retten und endlich an der Prüfung der Oberhexe (Nadine Holzapfel) teilzunehmen. Die Unterhexen (Olivia Maria Engelhardt, Marie-Divine Manzanza, Hedi Neuhöfer, Julia Quere, Lilliene Vogel, Hanna Werner) sehen dabei zu und stellen der kleinen Hexe Aufgaben. Muhme Rumpumpel (Ida Heinzelmann) hat jedoch immer noch große Einwände, die kleine Hexe in ihrem Kreis aufzunehmen. So soll die kleine Hexe erneut bestraft werden. Diese kann jedoch nicht verstehen, warum man nur eine gute Hexe ist, wenn man Böses hext und entzieht den herzlosen Hexen ihre Kräfte, sodass die Kinder nach dem Stück beruhigt nach Hause gehen können.

Unter der Regie von Frau Scholl gelang der Schulspielgruppe eine Inszenierung, die das Publikum in ihren Bann zog. Die jungen Hauptdarstellerinnen beeindruckten in ihren Rollen und überzeugten durch ihr ausdrucksstarkes Spiel und ihre spürbare Freude an dem Stück. Das Zusammenspiel von Mathilda Keßler und Amelie Kutzner war ein besonderes Highlight der Aufführung, die eine enorme Menge an Text bewältigen mussten.

Die Bühne wurde von den Schauspielerinnen mit viel Liebe zum Detail gestaltet, was die märchenhafte Atmosphäre der Geschichte wunderbar einfing. Auch die Licht- und Tontechnik wurde allein von den Schülerinnen umgesetzt. Die ausgewählten Kostüme begeisterten das Publikum durch ihre “aufblasbaren” Effekte.

Die Theateraufführung der Maria-Ward-Schule war ein großer Erfolg und zeigte das hohe Engagement und die Kreativität der Schülerinnen. Die Inszenierung von "Die kleine Hexe" begeisterte sowohl Kinder als auch Erwachsene und bewies erneut, wie wertvoll Schultheater als kulturelle Bereicherung ist. Es bleibt zu hoffen, dass die Schulspielgruppe auch in Zukunft mit weiteren gelungenen Aufführungen das Publikum erfreuen wird.

R. Scholl

Das Kernstück des Besinnungstages für die 6. Klassen bildete ein digitaler zu bespielender Escaperoom, der als neue religionspädagogische Methode derzeit in ökumenischer Zusammenarbeit entwickelt wird.
Frau Dr. Leven von der Universität Würzburg, die an diesem Projekt beteiligt ist, stellte Equipment, Zeit und Wissen zur Verfügung und begleitete die Schülerinnen dabei, wie sie sich spielerisch durch die Zeit- und Lebenswelt Jesu rätselten. Am Ende galt es gemeinsam den Code zu entschlüsseln, um das Klassenzimmer, das sich in ein Museum verwandelt hatte, wieder durch die Ausstellungstür verlassen zu können.
Durch eine Phantasiereise, Kooperationsspiele und andere gemeinschaftsfördernde Elemente, mit denen die Lehrkräfte den weiteren Tag gestalteten, wurde der Vormittag zu einem ganzheitlichen Erlebnis.

U. Foldenauer

Besinnungstag Klasse 6 2

Maria-Ward-Schülerinnen untersuchen Stadt und Landkreis aus geschichtlicher und geographischer Sicht

Würzburg. Zwei Monate hatten die Neuntklässlerinnen der Maria-Ward-Schule online und vor Ort recherchiert, Interviews geführt, Videos gedreht, Texte verfasst und letztlich ihre Erkenntnisse zu jeweils rund 20-minütigen Projektpräsentationen zusammengestellt. Dabei standen stets Stadt und LandkreisWürzburg aus geschichtlicher oder geographischer Sicht im Mittelpunkt. Vor einer vollbesetzten Aula der Schule präsentierten fünf ausgewählte Teams nun ihre Ergebnisse einer begeisterten Zuhörerschaft. Auch die Moderation hatte mit Maresa aus der 9 a eine Schülerin übernommen.

Um ein Datum drehten sich die vom Fach Geschichte gestellten Präsentationen immer wieder: die Würzburger Bombennacht vom 16. März 1945. So befasste sich eine Gruppe mit der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg und dem anschließenden Wiederaufbau. Mit Zahlen, Fakten, bewegenden Bildern oder auch den Erzählungen der Würzburger Trümmerfrauen gelang den Schülerinnen ein sensibler Umgang mit diesem dunklen Kapitel der Stadtgeschichte. Auch bei der Geschichte der Festung Marienberg spielte dieses Datum eine gewichtige Rolle. Hier erkundete eine Touristengruppe die Festung und brachte für viele Zuhörer unbekannte Details zutage.

Deutlich komödiantischer wurde es bei einem historischen Stadtrundgang, als der pubertierende Lenny mit Mutter, Tante und Großmutter die Stadt durchstreifte und dabei von den älteren Generationen etwa über Walter von der Vogelweide oder Balthasar Neumann aufgeklärt wurde. Aber auch hier kam man nicht am 16. März vorbei, schließlich war von diesen 20 Minuten im Jahr 1945 so gut wie jedes Gebäude der Stadt betroffen. Natürlich endete diese Stadterkundung in der ersten Pizzeria Deutschlands.

Für allerhand Lacher sorgte die Präsentation „Jugendkultur im Wandel der Zeit“. Vor allem die Älteren im Publikum konnten so manch Skurriles und Witziges aus ihrer Jugendzeit entdecken. Vom Minirock bis zur Schlaghose, von Elvis Presley bis Abba: Passend gekleidet und musikalisch untermalt führten die vier Schülerinnen durch ein äußerst unterhaltsames Programm. Da durfte auch der Klassenleiter als Zeitzeuge der 1980er Jahre von Bonanza-Fahrrad samt Fuchsschwanz berichten.

Einem aktuellen und durchaus ernsten Thema widmete sich das einzige Team, das ein Projekt aus dem Fach Geographie vorstellte. Die Schülerinnen befassten sich mit dem akuten Rückgang des Grundwasserspiegels in der Bergtheimer Mulde. Sie interviewten dazu den Bürgermeister ebenso wie die Zuständigen im Wasserwirtschafts- und Landratsamt und schafften es so, durch akribische Recherche ein kompliziertes Thema allgemeinverständlich im Rahmen einer fiktiven Nachrichtensendung „Unterfranken Aktuell“ aufzubereiten. Nicht nur von dieser Präsentation zeigte sich Schulleiterin Birgit Thum-Feige gegenüber den Schülerinnen beeindruckt: „Es ist toll zu sehen, mit welchem Engagement und welcher Begeisterung ihr uns unsere unterfränkische Heimat aus eurer Sicht gezeigt habt.“

Text: Andreas Lösche Fotos: Martin Kytlic, Andreas Lösche

 

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Am Mittwoch, dem 17. April, machte sich die Klasse 7 a in Begleitung von Herrn Küstner und Frau Buko auf den Weg zur Jugendherberge Volkersberg. Pünktlich um 08:45 Uhr verluden wir unsere Koffer in den Bus und starteten unsere Reise. Die Zeit bis zum Mittagessen nutzten wir für eine Hausrallye, durch die wir die neue Umgebung erkundeten. Nachdem wir unsere hellen und komfortablen Zimmer beziehen konnten, ging es zum Bogenschießen. Trotz des kalten und regnerischen Wetters hatten wir viel Spaß dabei.

Am nächsten Morgen standen die Niedrigseil-Elemente auf dem Programm, bei denen wir knifflige Rätsel und Aufgaben lösen durften. Diese Aktivitäten erforderten viel Teamarbeit und stärkten so den Zusammenhalt der Klasse. Eine warme Suppe zum Mittagessen bot uns die Möglichkeit, uns aufzuwärmen. Am Nachmittag nahmen wir an einem Pizza-Back-Kurs teil, bei dem wir mehr über gesunde Ernährung (Ernährungspyramide) und die Zutaten für eine Pizza lernten. Wir stellten den Teig selbst her, bestrichen ihn mit Soße und belegten die Pizzen, die anschließend in einem fast 500°C heißen Steinofen gebacken wurden. Die Pizzen waren schnell fertig und schmeckten hervorragend. Den Abend ließen wir mit einem gemütlichen Filmeabend ausklingen, bei dem wir „Fack ju Göhte“ schauten und leckere Chips, Salzstangen und andere Snacks genossen.

Am nächsten Tag, unserem Abreisetag, nahmen wir nach dem Frühstück an einem Kurs über Licht und Farben teil. Wir lernten viel über das Zusammenspiel der verschiedenen Farben und wie ein Regenbogen entsteht. Nach dem Mittagessen packten wir unsere Sachen und traten die Rückreise nach Würzburg an.

Rückblickend waren es drei schöne, lustige und lehrreiche Tage, in denen wir viel gelernt haben und unsere Klassengemeinschaft stärken konnten.

Laura Weigand (7 a)

 Sieben a Schullandheim 1Sieben a Schullandheim 2

Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erleben…“ – so lautet ein Zitat. Und die 58 Mädchen der 5. Klassen haben mit ihren Lehrkräften im Schullandheim in Leinach viel erlebt: Mit einer Dorfrallye lernten sie den Ort Leinach und Interessantes aus seiner Geschichte kennen, beim Team-Building dagegen konnten sie viel über sich und ihre Gemeinschaft erfahren. Höhepunkt war für viele der Besuch des Ponyhofes in Zellingen. Dafür nahmen sie gerne einen anstrengenden Fußmarsch in Kauf. Auch die Abende waren mit gemeinsamen Aktivitäten wie einer spannenden Nachtwanderung und einem Bunten Abend mit viel Spaß und Lachen gefüllt. Kein Wunder, dass nach den drei Tagen mit leckerer Verpflegung und nettem Hauspersonal die Heimreise viel zu früh empfunden wurde. Gerne hätten die Mädchen diese Art von Schulalltag noch verlängert.

S. Gaubitz, R. Geiger

Fotos von R. Geiger und E. Fehrer

Schullandheim5 2024 2Schullandheim5 2024 3

Am Freitag, dem 15. März, besuchte ein Gruppe Schülerinnen mit Herrn Kytlic und Frau Müller die DigiLLabs der Universität Würzburg. Tina Heurich (PSE - Professional School of Education) und Dr. Moiken Jessen (TaC – Teachers as Changemakers) hatten zu einem Video Action Day geladen, um uns Grundlagen des Drehs eigener Lernvideos zu vermitteln. Zum Warm-Up gab es die Marshmallow-Challenge: welche Gruppe kann mithilfe einer Spaghettistruktur als Unterbau ihren Marshmallow am höchsten positionieren? Alle Gruppen tüftelten und diskutierten ihre Herangehensweise. Am Ende stand die Erkenntnis, dass es mehr als einen Versuch braucht, um ein gutes Ergebnis zu bekommen, und dass man aus jedem gescheiterten Versuch viel lernen kann. Alle hatten Spaß. Frau Dr. Moiken Jessen informierte uns über die globalen Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung und definierte mit uns den Beitrag, den wir mit unseren Lernvideos dazu leisten können. Wir können zu einer gerechteren Bildung beitragen, da unsere Videos für alle zur Verfügung stehen. Bevor es ans praktische Arbeiten ging, bekamen wir von Frau Tina Heurich wertvolle Tipps für die Durchführung von Filmdrehs. Sie erläuterte uns die Bedeutung einer zielgerichteten Planung, zeigte uns verschiedenes Equipment und gab uns viele Tipps zur Drehumgebung. Vielen Dank dafür! In zwei Teams aufgeteilt, erstellten wir dann unsere ersten Filme.

Wir sagen „Danke“ und freuen uns auf das nächste Treffen in den DigiLlabs der Uni. M. Kytlic

DigiLLabs 3DigiLLabs 4DigiLLabs 5DigiLLabs 6

 

An einem sonnigen Donnerstagmorgen fuhren wir, die Klasse 7 a, mit unseren Lehrkräften Frau Esteban und Frau Kreußer zur Erlebnisimkerei Konrad nach Rimpar. Nach einem schönen Fußmarsch über Feldwege kamen wir auch schon am Bauernhof an und wurden herzlich von der Sozialpädagogin und Erlebnisbäuerin Christina Konrad begrüßt. In einem Gemeinschaftsraum informierte sie uns über den Aufbau eines Bienenstocks und wir bekamen unsere Imkeranzüge, um gut geschützt zu den Bienen zu gehen. Während Josef Konrad, Christinas Mann und Imker, uns dort interessante Dinge über die Einteilung der Bienen erzählte, durften wir z. B. Drohnen (männliche Bienen) in die Hand nehmen und leckere Wabenstücke vernaschen. Nach einer kleinen Pause ging es auch schon weiter zur Verarbeitung der vollen Waben. Zuerst schabten wir den Honig mit einer Entdeckelungsgabel aus den Waben, schleuderten sie dann in der Honigschleuder und füllten den Honig anschließend in kleine Gläser ab.

Zuletzt stellte sich jede von uns noch eine Bienenwachskerze her. Diese durften wir, ebenso wie den Honig, als Andenken mit nach Hause nehmen. Klasse 7 aImkerei 1Imkerei 3Imkerei 4

Vom 07.04.-14.04.2024 besuchten wir unsere Partnerschule in Bray, Irland. Nachdem die Irinnen bereits im Oktober zu Gast bei uns waren, freuten wir uns nun alle auf ein Wiedersehen in Irland. Am Sonntag ging es ganz früh morgens los mit dem Zug nach Frankfurt zum Flughafen und anschließend mit dem Flieger nach Dublin. Die Anreise verlief problemlos und so wurden wir vor Ort am Flughafen von den Gastfamilien und den beiden irischen Begleitlehrkräften herzlich empfangen. Die Schülerinnen gingen zusammen mit ihren Austauschpartnerinnen und deren Familien nach Hause und es war Zeit, in Ruhe anzukommen. Am Montag stand ein ganzer Tag Schule an, das bedeutet in Irland Unterricht von 8.45-15.45 Uhr. Wir bekamen einen spannenden Einblick in den Alltag an der Loreto Secondary School, entdeckten viele Gemeinsamkeiten und auch Unterschiede. Im Laufe der Woche gab es einen spannenden Empfang im Rathaus von Bray, unsere Schülerinnen durften sogar am Tisch der Bürgermeisterin platznehmen, was allen viel Spaß machte. Wir gingen Bowling spielen, nahmen an einem Irisch-Workshop teil und buken Scones, die wir anschließend mit einer leckeren Tasse Tee genossen. Am Freitag machten wir die Hauptstadt Dublin unsicher. Dort besuchten wir das National Museum of Ireland, erlebten eine Stadtrundfahrt der anderen Art als Wikinger und Zeit zum Einkaufen von Souvenirs etc. blieb auch noch. Der Samstag war ein Familientag, den alle in ihren Gastfamilien verbrachten und die Zeit zusammen genossen. Am Sonntagnachmittag ging es mit vielen tollen Erinnerungen im Gepäck zurück nach Deutschland, wo wir von unseren Familien bereits sehnsüchtig am Bahnhof erwartet wurden. Die Teilnehmerinnen sind sich einig: Es war eine großartige Erfahrung, die sie so schnell nicht vergessen werden.

K. Rembold und L. Rüttger

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Einfach leben! Unter diesem Motto stand die diesjährige Fastenzeit, in der wir anhand eines Begleithefts Woche für Woche unsere Aufmerksamkeit auf eine andere Sinneswahrnehmung lenkten. Einfach leben! Wie sich dieser Leitsatz als Überschrift für das Leben Jesu verstehen lässt, machten wir in unserem Gottesdienst vor Ostern zum Thema. Gehe, wohin dein Herz dich führt! ist eine Möglichkeit, den Leitsatz sowohl in das Leben Jesu als auch in unser eigenes Leben zu übertragen. U. Foldenauer

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