Maria Ward Schule Würzburg

Unsere Achtklässlerinnen konnten in einem Projekt Triaramas, Quadramas und Schuhkartons zu ausgewählten Themen im Bereich "Südamerika" gestalten. Dabei kamen tolle und vor allem kreative Werke raus. Die Arbeit machte allen Spaß! 

Am Donnerstag, dem 13. Februar 2020, bot uns der ADAC ein Sicherheitstraining mit Themenschwerpunkten „Alkohol, Drogen und Medikamente“ für die 8. Klassen an.

Inhalte:

  • Einsatz von Rauschbrillen mit verschiedenen Promillewerten
  • Aktives Erleben der einsetzenden Ausfallerscheinungen wie z.B. Koordinationsprobleme, „Doppelsehen“ und verminderte Wahrnehmung von Geschwindigkeiten/Entfernungen
  • Vermittlung von Gefahrenpotential, Unfallrisiko und gesundheitlichen Auswirkungen durch den Konsum von Betäubungsmitteln
  • Mögliche Folgen für die Erlangung der Fahrerlaubnis und verkehrsrechtliche Relevanz

Gaby Kubacki und Hanne Christoffer

„Kabale und Liebe“ ist das dritte Drama von Friedrich Schiller, der bei der Uraufführung erst 25 Jahre alt war. In dem Stück geht es um die Geschichte und die Liebe von Ferdinand und Luise.

Beide dürfen einander nicht heiraten, denn er ist adelig und sie aus bürgerlichen Verhältnissen. Obwohl die beiden sogar Opfer einer Intrige werden, versuchen sie, zusammen zu bleiben. Ob ihnen dies trotz aller Widrigkeiten gelingt, konnten die Deutschklassen der Jahrgangsstufen 8 bis 10 bei einem freiwilligen Theaterbesuch am 16. Januar 2020 im Mainfrankentheater selbst vor Ort herausfinden. „Es ist etwas Besonderes, ein Stück, das man als Lektüre kennt, auf der Bühne im Theater zu sehen“, waren sich die Mädchen einig. Kathrin Preller

Die Fastenzeit ist eine Zeit der Umkehr. In diesen sieben Wochen können wir nicht nur auf etwas verzichten, sondern uns auch bewusst machen, wo wir uns anderen gegenüber „einmauern“. Es gibt immer wieder Situationen, in denen wir die Werte missachten, nicht umsetzen oder auch bewusst ignorieren. Wir verletzen andere oder grenzen sie dadurch aus. Dann können Mauern entstehen. Jetzt in den Wochen vor Ostern haben wir, die Fachschaft Religion, in unserem Eingangsbereich eine Mauer errichtet, welche die Schülerinnen und Lehrer*innen daran erinnern soll, wo sie Mauern bauen. Sie können sich Gedanken darüber machen, in welchen Situationen sie in der letzten Zeit z. B. unhöflich oder neidisch waren, oder jemanden Hass spüren ließen? In einem Gebet, einem Wunsch oder einer Bitte können diese Situationen benannt werden. In Bitten an Gott kann in dieser Form um ein Abreißen der Mauer und somit einen Neustart gebeten werden. Neben der Fastenmauer bietet die Fachschaft Religion jeden Donnerstag noch eine „stille Pause“ in der Kapelle an. Die Schülerinnen und Lehrer*innen haben dabei die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, sich eine Pause vom Schulalltag zu gönnen. Alexandra Hennig und Miriam Buchhold

23 Mädchen aus den Klassen 5 bis 7 machen einen Ausflug ins Städel Museum nach Frankfurt zu van Gogh und anderen großen Meistern. Die Plätze für unseren Ausflug waren sofort vergeben - ich wurde bereits vor Unterrichtsbeginn auf meinem Fahrrad abgefangen, um die ersten Anmeldezettel entgegenzunehmen - und es wurde tatsächlich ein ganz besonderer Ausflug! Überraschend viele Mädchen waren noch nie Zug gefahren und genossen das gemütliche Picknicken, Kartenspielen oder Musikhören. In Frankfurt ging es zu Fuß zum Städel Museum - mit kurzem Fotoshooting-Stopp auf dem Holbeinsteg. Vor dem Museum erwartete uns eine riesige Warteschlange: es war bereits im Vorfeld klar, dass die Ausstellung überfüllt sein wird. Zum Glück mussten wir als angemeldete Gruppe nicht anstehen, zumindest nicht vor dem Museum. Anders erging es uns vor allem im ersten Raum der groß beworbenen “MAKING VAN GOGH“-Ausstellung: die Menschenmasse schob sich von Bild zu Bild. Nur wenige Meter trennten uns von dem ersten Bild, doch wir benötigten gefühlte zehn Minuten, diese kurze Strecke zu bewältigen. An dieser Stelle ein Riesenkompliment an unsere Mädchen, die bereits im Zug von einer ehemaligen Lehrerin gelobt wurden; sie hätte mit ihren Klassen „anderes erlebt“. Ruhig, mit Geduld und Ausdauer warteten alle auf das erste Originalbild von van Gogh, die Handys bereit zum Fotografieren. …und es bot sich viel zum Fotografieren: die dicken Pinselstriche der aufgetragenen Ölfarbe glänzten, als wären die bunten, lebendig wirkenden Bilder frisch gemalt. Besonders war auch das Wiedererkennen von Motiven aus dem faszinierenden Film “Loving Vincent“, den wir als Vorbereitung an unserem „KINO“-Nachmittag mit Popcorn und Chips zusammen geschaut hatten. Ein klares Highlight war der Originalbilderrahmen des Gemäldes „Bildnis des Dr. Gachet“. Das Gemälde wurde 1990 bei einer Auktion in New York für eine Rekordsumme in Höhe von 82,5 Millionen Dollar verkauft, es war ein anonymer Kauf. Seitdem ist das Bild „verschollen“. Das Städel Museum hat mit seinem Podcast eine Suche der besonderen Art gestartet. Auf der Homepage des Städels sind neben dem Podcast der Audio Guide zur Ausstellung sowie viele Informationen zu Meisterwerken des Städel Museums zu finden. Der leere Bilderrahmen mit diesem spannenden geschichtlichen Hintergrund bot sich geradezu an für ein ganz besonderes Erinnerungsfoto, nicht nur für unsere Mädels. Im zweiten Teil unseres Museumsbesuchs erkundeten wir spielerisch drei Bilder der ständigen Sammlung: das weltberühmte Goethe-Bild von Tischbein „Goethe in der römischen Campagna“, 1787, sowie die expressionistischen Gemälde „Liegender Hund im Schnee“ (1911) von Franz Marc und „Brandenburger Tor“ (1919) von Ernst Ludwig Kirchner. Die Intensität und Kreativität der Mädchen bei der Auseinandersetzung mit diesen ausgewählten Bildern waren beeindruckend.

Es war ein wunderbares Erlebnis: „Kunst im Original“. Anmeldungen für das Städel Museum im nächsten Schuljahr wurden von den Mädchen bereits geäußert. Manuela Gehr

Im Dezember besuchte das Fairtrade-Team den Weltladen in Würzburg. Nach einer kleinen Einführung gab Thomas Mitschke, Mitarbeiter des Ladens, den Schülerinnen Aufgaben, bei denen sie sich mit Produkten des Geschäfts beschäftigen sollten. Eine Gruppe betrachtete ein paar Sneakers und stellte fest, dass diese ausschließlich aus natürlichen Materialien bestehen. Mit dem Kaffeepreis befasste sich ein weiteres Team, andere Schülerinnen mit Schokolade aus Ghana. Den Schülerinnen wurde klar, dass sie mit dem Kauf fair gehandelter Produkte dazu beitragen, dass Menschen weltweit eine faire Chance bekommen. Mit weiterem Fachwissen ausgerüstet startet das Team ins neue Jahr und kann beim wöchentlichen Verkauf in der Pause auch Hintergründe zu seinen Produkten weitergeben. Carolin Seubert

Am Freitag, dem 06. März 2020, nahmen unsere drei zehnten Klassen der Maria-Ward-Schule an der „U18-Wahl“ zur Kommunalwahl teil. Gemeinsam liefen alle Schülerinnen zum Wahllokal in der Stadtbücherei, wo die Begrüßung durch Frau Schenk vom Stadtjugendring stattfand. Zunächst gab es ein paar allgemeine Informationen über die Wahl: Bayern ist ein Bundesland, in dem die Kommunalwahl erst ab 18 Jahren erlaubt ist. Folglich ist es wichtig, welche politischen Orientierungen die Jugendlichen als nächste Wählergeneration zeigen. Zwei Fragen stehen für die Kommunalwahl in Würzburg im Raum: Wer wird Oberbürgermeister? Wie setzt sich der Stadtrat zusammen? Nachdem alle Schülerinnen das dortige Informationsmaterial gesichtet haben, ging es für sie mit ihren Stimmzetteln in die Wahlkabinen. Mit dem Gang zur Wahlurne schlossen sie ihre erste eigene Kommunalwahl ab. Carolin Seubert, Anna Spindler, Jasmin Trunk

Anfang Februar endete die wunderbar konzipierte Ausstellung „Reiz der Ruine“ im Martin von Wagner Museum. Die Frage war: sprechen die Zeichnungen und Druckgrafiken auch Schülerinnen im Alter von 10 bis 13 Jahren an? Es war einen Versuch wert. Wir haben die Ausstellung mit Werken der drei Künstler Giovanni Battista Piranesi, Robert Reiter und Kevin Fletcher mit vierzehn kunstinteressierten Mädchen in der Mittagspause besucht. Der Raum der „Ruinen“ wurde mit Leben erfüllt.

Von den Aufgaben des diesjährigen Informatik Biber-Wettbewerb waren viele unserer Schülerinnen der Klassen 5 bis 7 auch in diesem Schuljahr wieder begeistert. Auf den Bildern sieht man unsere „Kleinen“ hochkonzentriert beim Tüfteln.

Am Donnerstag, dem 20.02.2020, fand der traditionelle Unterstufenfasching in der Aula statt. In der Mittagspause konnten sich die Mädchen mit Pizzastücken und Kuchen stärken und um 13:30 Uhr startete der erste Show-Act: die Tanz-AG. Wir danken den Mädchen der Tanz-AG für ihren tollen Auftritt. Den Schülerinnen gefiel dieser so gut, dass sofort eine Zugabe gefordert wurde. Die Gruppe wird von Frau Rüttger, die die rhythmische Choreografie mit den Schülerinnen einstudiert hat, geleitet. Ein herzliches Dankeschön hierfür. Anschließend starteten die Tutorinnen mit ihrem vielfältigen Programm. Von der Reise nach Jerusalem über ein Schaumkuss-Wettessen, einer Kostümprämierung, Tänzen und vielen Süßigkeiten war alles dabei. Die Stimmung erlebte ihren Höhepunkt mit einem gemeinsamen „Macarena“-Tanz sowie der Polonaise. Vielen Dank den Tutorinnen und Schülersprecherinnen für die Organisation der Veranstaltung. Die fünften Klassen waren sich einig, dass dies ein toller Nachmittag war. Jasmin Trunk, Anna Spindler

Mitten im Schuljahr, zwischen den letzten Schulaufgaben und Stegreifaufgaben des ersten Halbjahres, hat die Maria-Ward-Woche auch gemeinsame Momente geschaffen.

Thema war in diesem Jahr die Auseinandersetzung mit Werten, die für die Schülerinnen die Basis eines gelungenen Miteinanders darstellen. Nach der wunderbaren Aufführung des Musicals „Der Stern“ fertigte jede Klasse ein Plakat mit ihren Ergebnissen an. Die Umsetzung war vielfältig, es überraschten aufwendige Arbeiten mit liebevoll gestalteten Details. Bei einer Vernissage in der Pausenhalle tauschten sich Groß und Klein über „ihre“ Werte aus. Krönender Abschluss der Maria-Ward-Woche war auch in diesem Jahr die große Maria-Ward-Frühstückstafel in den Gängen unserer Schule. Tische wurden geräumt und mit Tischdecken festlich geschmückt, die Brötchen dufteten, leckere Kuchen und selbstgemachte Marmelade wurden ausgetauscht. Die Mädchen plauderten froh miteinander …. Kostbare Momente im Schulalltag! Bilder und Text: Manuela Gehr

Am „schülerfreien“ Buß- und Bettag haben wir LehrerInnen die Schule besucht und uns nach einer Besinnung in der Kapelle mit für uns wichtigen Schwerpunktthemen der Schulentwicklung für dieses Schuljahr 2019/2020 beschäftigt. Diese sind:

Wir sind sehr stolz darauf, zwei unserer Schülerinnen der Klasse 6 b kleine Sachpreise im Informatik-Biber-Wettbewerb überreichen zu können. Kacey Jackson hat im Biber-Wettbewerb den 1. Preis mit 144 Punkten erzielt und bekam eine kleine Taschenlampe als Geschenk. Carla Lauter erzielte mit 136 Punkten einen 2. Preis. In allen Runden des Wettbewerbs wird die Teilnahme durch eine Urkunde bestätigt. Kleine Anerkennungen gab es in den ersten beiden Runden. Yvonne Bäuerlein

„Ein Fischer und seine Frau lebten an der Küste eines großen Meeres“ – so beginnt unser Musical „Der Stern“, das wir in der Maria-Ward-Woche in der Vollversammlung aufführten. Wir, die Klasse 6 b mit Frau Bäuerlein, haben im Musikunterricht  mehrere Lieder für das Musical zweistimmig eingeübt und  nebenbei aus Karton ein Boot, Wellen, Fische, Sterne, ein Haus und Möbel dafür „gebaut“, gebastelt und bemalt … Wir waren alle gut beschäftigt; Finnia, Mia Z. und Vicky übten immer wieder zur Klavierbegleitung mit Frau Bäuerlein Flöte und Klarinette und Lorena, Julia und Greta fleißig ihre Lesetexte.

Am 20. November 1989 verabschiedeten die Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention, in der die Rechte für Kinder und Jugendliche weltweit festgehalten werden. Hier ein kleiner Überblick über die Aktionen des letzten Schuljahres zum Thema „Kinderrechte“:

Unsere Schülerinnen der Klasse 10 c IIIb waren am 14.01.2020 herzlich eingeladen, für einen Tag den Unterricht an der Klara-Oppenheimer-Schule zu besuchen. Ziel war es, den Zehntklässlerinnen eine attraktive Ausbildungsmöglichkeit und darauf aufbauende Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich der Ernährung und Versorgung zu präsentieren. Nach der Begrüßung referierten zwei Schülerinnen über die Organisation der Ausbildungen an ihrer Schule. Anschließend wurden zwei Gruppen gebildet und drei verschiedene Unterrichtsstunden besucht. In den Theoriestunden wurde über das Thema Haltbarkeit, was den Maria-Ward-Schülerinnen sehr bekannt war, und Franchise gesprochen. Bei den Praxisstunden wurden den Mädchen bekannte Teige und Garmachungsarten vorgeführt. Unter großem Genuss verzehrten alle die hergestellten Produkte. Abschließend besichtigten wir die Mensa der Klara-Oppenheimer-Schule, in der die Azubis teilweise bis zu 300 Essen am Tag zubereiten. Einige Schülerinnen nutzten das Angebot, hier mitzuessen. Vielen Dank an die SchülerInnen und Lehrkräfte der Klara-Oppenheimer-Schule für diesen informativen und kurzweiligen Vormittag. Patricia Kratz

 

Für alle Interessierten findet ein Tag der offenen Türe am Samstag, dem 14.03.2020, an der Klara-Oppenheimer-Schule statt.

Das Motto des diesjährigen Deutsch-Französischen Tags hieß dieses Jahr „Gegen Antisemitismus, gegen Rassismus“  Schülerinnen aller Klassenstufen beschäftigten sich mit dem Roman Un sac de billes (Ein Sack voll Murmeln)  von Joseph Joffo.  Die autobiographische Geschichte erzählt die Flucht der beiden 10 und 12 jährigen Brüder Joseph und Maurice Joffo von Paris nach Menton. Ihre unbekümmerte Kindheit im 18. Arrondissement von Paris findet 1941 ein jähes Ende, als die Eltern ihre beiden Söhne alleine in die «zone libre» nach Südfrankreich schicken, um sie vor der Deportation durch die deutschen Besatzer zu schützen. Mit großem Interesse beteiligten sich die Schülerinnen an den Gesprächen. Intensiv wurde über Kindheit und Freundschaft, über Krieg und Flucht gesprochen. Das Attentat von Halle und die Schändung  jüdischer Friedhöfe, die Tatsache, dass auch heute weltweit Kinder und Erwachsene vor Krieg, Verfolgung und Hunger fliehen, machten nachdenklich und betroffen.  Zum Abschluss durfte sich jede Schülerin eine Murmel aussuchen, die sie an die Geschichte von Joseph und Maurice erinnern soll und daran, dass wir alle Zeichen setzen können, indem wir uns menschlich und tolerant verhalten. Christine Rudloff

Die Schülerinnen der zehnten Klassen konnten am Donnerstag, dem 07.11.2019, freiwillig nachmittags eine Informationsveranstaltung zum Thema „Bewerbung und Vorstellungsgespräch“ besuchen.

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